Montag, 21. Januar 2008

2.1.2008 | 2 - Kochs sechs Thesen in Bild

Muß mich heute mal für meine sechs Thesen in BILD loben.

These 1 Respekt: Dem Älteren den Platz im Bus anzubieten, den Sitzplatz an der Bushaltestelle einer Älteren frei zu machen oder beim Tragen der Einkaufstasche behilflich zu sein – all das muss selbstverständlich sein!

These 2 Höflichkeit: Muss es nicht normal sein, dem Nächsten die Tür im Supermarkt aufzuhalten oder auch ordentlich zu grüßen?

These 3 Tugend und Tradition: „Alles will gelernt sein“, „Ordnung ist das halbe Leben“, „Übung macht den Meister“, „Ohne Fleiß kein Preis!“

These 4 Erziehung: Schon das Grundgesetz sagt: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht“.

These 5 Integration ist keine Einbahnstraße: Die Sprache im Miteinander muss Deutsch sein, das Schlachten in der Wohnküche oder in unserem Land ungewohnte Vorstellungen zur Müllentsorgung gehören nicht zu unserer Hausordnung.

These 6 Grenzen der Disziplin: Das Gewaltmonopol des Staates dient dazu, die Freiheit seiner Bürger zu sichern. Deshalb: konsequente Verbrecherjagd, Opferschutz statt Täterschutz. … Lieber drei Tage Gefängnis als Warnschuss für einen jungen Gewalttäter am Anfang als eine lebenslange kriminelle Karriere! … Wenn eine junge Frau an der U-Bahn angegriffen wird, eine ältere Frau kaum stehen kann, aber keiner ihr einen Sitzplatz anbietet, ein Rentner im Dunkeln respektlos angegangen wird oder ein Schwarzafrikaner Opfer einer Jugendbande wird, dann darf nicht weggeschaut werden.

Notiz1: Lob aus eigenen Reihen für einfügen von „Schwarzafrikaner“ – kommt gut bei Zweiflern an. Bei Neger hätte es bestimmt Kritik gegeben. Warum nicht Neger sagen - Schwarzafrikaner ist so ein langes, schweres Wort.

Notiz2: Lob von Schäuble für „konsequente Verbrecherjagt“ „Opferschutz statt Täterschutz“ („Wer nichts verbrochen hat, hat auch nichts zu befürchten“ hat leider nicht mehr reingepasst ...oder "Denkt doch mal an unsere Kinder").


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